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SoLawi-Erntebrief KW10

Liebe Mitglieder,

diese Woche haben wir viele Neuigkeiten für euch.

Am Sonntag fand unser Webinar zur neuen SoLaWi-Saison 26/27 statt. Es hat uns sehr gefreut, dass einige von euch dabei waren und wir verschiedene Themen gemeinsam besprechen konnten. Vielen Dank für eure Fragen, eure Gedanken und den offenen Austausch. Den Vortrag sowie die Präsentation findet ihr hier:
👉 Link zur Aufzeichnung & Präsentation

Luftaufnahme des Hofs Möllers Morgen bei Sonnenuntergang mit dem Logo und der Textüberlagerung: "SoLaWi-Saison 2026/2027".

Jetzt, wo die Temperaturen endlich dauerhaft im positiven Bereich sind, geht es bei uns richtig los. Letzte Woche haben wir es an einem Tag geschafft, den Wildzaun zu entfernen und damit unsere Anbaufläche zu vergrößern – ein großer Schritt für uns. In diesem Video könnt ihr sehen, wie die Aktion ablief: 
👉 

Link zum Video

Außerdem kommt morgen unser SoLaWi-Berater Klaus Strüber zu uns und wir machen den ersten offiziellen Aufschlag für unser Projekt „Möllers Morgen 2030“. Gemeinsam mit ihm planen wir die Zukunft unseres Gemüseanbaus und schauen, was wir organisatorisch und infrastrukturell in den kommenden Jahren verändern und verbessern müssen. Diesen Prozess werden wir dokumentieren, euch regelmäßig Einblicke geben und an entscheidenden Punkten auch euer Feedback einholen.

Wie wir vor ein paar Wochen bereits angekündigt haben, haben wir eine temporäre Entscheidung getroffen: Wenn es in einzelnen Wochen zu Knappheiten kommt, werden wir ergänzend Gemüse zukaufen, um die Qualität und Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Die ausführliche Erklärung dazu findet ihr im Erntebrief aus KW7:
👉Link zum Erntebrief KW7

Diese Woche ist es das erste Mal soweit: Wir haben von einem Bioland-Kollegen Weißkohl zugekauft.

Danke für euer Vertrauen und eure Begleitung auf diesem Weg.

Herzliche Grüße
Euer Team von Möllers Morgen


🥕 Ernte der Woche:

  • Kartoffeln 1 kg
  • Möhren 500 g
  • Grünkohl 200 g
  • Porree 1 Bund/ ca. 150 g
  • Weißkohl 1 Stk (zugekauft)
  • Apfelsaft 1 Flasche
    Hinweis: (es kann immer zu spontanen Abweichungen kommen, da wir so frisch wie möglich für euch ernten wollen. Die Mengenangaben sind eine ungefähre Orientierung, es kann Unterschiede zwischen den Depots geben.)

🥬 Infos zum Gemüse:

Möhren

Nachdem der Boden bei diesen Temperaturen ruckzuck wieder aufgetaut war, konnten wir nach den Möhren auf dem Acker sehen. Und erfreulicherweise sind sie, wie schon die Möhren im Gartenbereich, in sehr gutem Zustand. Vereinzelt ist mal ein Exemplar mit etwas spröder Konsistenz dabei, eine Folge der Kälte, aber die meisten sind wunderbar knackig und süß. Da wir auf dem Acker noch 4 Reihen davon haben, sind wir damit in den nächsten Wochen üppig ausgestattet. Vielleicht reicht die Menge sogar, bis die ersten Frühjahrsmöhren sie ablösen. Hinzu kommen noch drei sehr spät gesäte Beete im Garten. Wenn auch wenig, gab es auch hier etwas zu ernten. Es handelt sich dabei sogar um unsere wunderschönen bunten Möhren, so kommt diese Woche noch zusätzlich etwas Farbe in die Kisten.

Grünkohl

Unsere Grünkohlpflanzen waren diesen Winter so wunderschön wie lange nicht. Durch den harten Winter und den vielen Schnee war aber in den entscheidenden Wochen leider kein Rankommen. Wir haben die ganze Zeit über gehofft, dass er den extremen Dauerfrost überlebt und sich bei wärmeren Temperaturen wieder etwas aufrappelt. Ein Großteil der Pflanzen steht tatsächlich noch wacker. Allerdings sind auch viele schlechte Blätter vorhanden. Und leider faulen einige Pflanzen aus der Mitte heraus, da wo eigentlich frische Blätter nachwachsen. Daher lohnt es sich nicht, ihn noch stehen zu lassen und abzuwarten. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie eher schlechter als schöner werden, ist uns jetzt zu hoch. Hinzu kommt, dass er auf der Fläche steht, die wir dieses Jahr gegen die Quecke (ein Gras, dass bei uns als Wurzelunkraut am meisten Probleme bei der Beetvorbereitung macht) bearbeiten wollen. Da wir mit dieser Quecken-Kur jetzt zeitnah starten müssen, muss der Grünkohl weichen. Wir werden ihn diese Woche also komplett abernten und die Menge auf alle Mitglieder aufteilen.

Porree

Auch dem Porree ist der Winter deutlich anzusehen. Theoretisch ist dies eine der Kulturen, die man auch bei Schnee und Frost ernten kann. Da der Boden aber so durchgefroren war, hatten wir keine Chance, mit jeglichen Werkzeugen in den Boden zu kommen, um ihn komplett zu ernten und nicht nur abzureißen. Nun müssen wir ihn von oben ordentlich runterputzen, da es für die Blätter doch etwas viel Kälte war. Da wir bisher nur die größten geerntet haben, die kleinen jetzt aber nicht mehr weiterwachsen werden, mischen wir die Größen und es gibt pro Anteil mehrere, um trotzdem eine sinnvolle Menge zu haben.

Weißkohl

Wie angekündigt werden wir als Kompromisslösung je nach Bedarf hin und wieder Gemüse zukaufen. Da unser Lager bereits leer ist und wir nur noch eine Handvoll Kulturen im Garten haben, bis ab April/Mai die frischen Dinge wieder kommen, werden wir so die Erntemenge und Vielfalt hin und wieder ein wenig aufstocken. Daher gibt es diese Woche einen Weißkohl dazu.

Anmerkung zum Feldsalat letzte Woche:

Leider hat die Menge auf dem letzten Beet am Ende doch nicht für alle so gereicht, wie wir das geplant hatten. Das hat dazu geführt, dass die Hofabholer eine kleinere Menge bekommen haben. Da wir die Mengen immer notieren, behalten wir das im Hinterkopf. Sobald es wieder frischen Salat gibt, und dieser anfänglich vielleicht auch etwas knapp ist, seid ihr die ersten, die davon etwas bekommen.


🌱 Neues aus dem Garten:

Endlich hat der Frühling so richtig begonnen! Ab jetzt geht es richtig rund im Garten. Die Anzucht füllt sich immer mehr, es sind jetzt schon diverse Kulturen gekeimt und die kleinen Pflänzchen entwickeln sich bei dem sonnigen, warmen Wetter wirklich rasant. Und jede Woche kommen neue hinzu. Auch Radieschen und Rettich, die ersten Direktsaaten im Tunnel, sind jetzt schon zu sehen. Die Möhren lassen noch etwas auf sich warten, das ist aber ganz normal. 

Der Umbau des Gartens konnte auch endlich beginnen. Um die Fläche zu vereinheitlichen und zu begradigen wird der Bereich vergrößert. Dafür ist der Wildzaun, der zwischen Garten und Acker war, entfernt worden. Diese Woche müssen wir da nun gut aufräumen. Diverse Steine einsammeln, Kulturschutznetze weg räumen und einen Kirschbaum umpflanzen, den wir vor zwei Jahren in diese nicht gut nutzbare Dreiecksfläche gesetzt haben. Er wird nun Teil der Streuobstwiese auf der ehemaligen Kuhweide nebenan. 

Diese “neue” Fläche muss nun einmalig mit dem Trecker gefräst und gepflügt werden, damit wir dann die neuen Blöcke abstecken und mit unseren Kleingeräten neue Gemüsebeete anlegen können. Momentan ist zwischen Acker und Garten eine Kante, die es uns sonst schwer machen würde.Und auch mit unsere Queckenkur müssen wir zeitig beginnen, bevor alles Mögliche (vor allem aber die Quecke) beginnt zu sprießen. Auch hierfür muss der entsprechende Bereich noch aufgeräumt werden, damit die Fläche frei für die notwendige Maschinenarbeit ist. 

Der Plan ist mit einer Egge zu arbeiten. Diese hat lange Zinken, mit denen sie den Boden lockert, die langen Queckenwurzeln stört und teilweise an die Oberfläche zieht. Dies müssen wir zwei bis dreimal wiederholen, in einem Abstand von zwei bis drei Wochen. Die Quecke muss ihr erstes Blatt bilden, dafür zieht sie Kraft aus den Wurzeln. Sobald sie das zweite Blatt bildet, kann sie darüber wieder neue Kraft in die Wurzeln stecken, wir müssen also den Zeitpunkt genau dazwischen abpassen. Anschließend kommt dann eine Gründüngung auf die Fläche, die schnellwachsend ist und somit das Potential hat, die Quecke zu unterdrücken. Im Herbst wird die Bearbeitung wiederholt und im nächsten Jahr haben wir dann eine schöne, sauber vorbereitet Fläche für unsere Beete. So ist der ungefähre Plan, da wir das alle selbst noch nie gemacht haben und uns sehr nach den Tipps unserer Berater richten, sind wir sehr gespannt darauf. 


🎥 Medientipps der Woche:

🎥 Vom Besucher zum Mitarbeiter in der bio-veganen SoLawi!
👉 Zum Video
🎥 Möllers Morgen 2030 – unsere Vision für die SoLawi startet jetzt!
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🎥 Uns läuft die Zeit davon… schaffen wir die SoLawi-Erweiterung noch rechtzeitig? 
👉 Zum Video


🍽️Rezept der Woche: 

Pasta mit rauchigem Ofen-Lauch auf einem weißen Teller, garniert mit gerösteten Pinienkernen und frischem Thymian, serviert auf einem rustikalen Holztisch.

Pasta mit rauchigem Ofen-Lauch

⛓️Link zum Rezept

Weitere Rezept-Ideen findest du in unserer Datenbank:

⛓️Link zur Rezept-Datenbank

Guten Appetit und viel Freude beim Kochen!


Herzliche Grüße
Euer Team von Möllers Morgen

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